Bergheil,

Jahreserste die Zweite am Dritten

Heiko Jäschke (heiko) on 04.01.2015

Skiausflug zum Jeschken bei Liberec

Jahreserste die Zweite am Dritten – Heikos Skitour zum Jeschken

Teilnehmer: Heiko & Anja, H1, Karl, Anton & Leo, Bärbel & Cäsar, Gunter, Gerry, Jens, Zimmi & Begleitung, Harry & Helena, Bruno, Gregor Z.

1kg Zucker, 12 Flaschen Bier, 1,5kg Mehl, ½ Fleischwurst, 1x Butter, 6 Kaminwürste, 2x Margarine, 2 Stück Käse, 500g Quark + 200g Schmand, ½ Gurke & 6 Möhren, 2 Dosen Mandarinen,  1x Kräuterquark, Backpulver & Vanillezucker,  10 Eier, Glühwein (rot & weiß) aus 2 Flaschen Wein, 1x Knusperflocken, 1x Sekt, 1x Saft, 1x Elisabeth-Geschenkkuchen. Alles zusammengemengt, ergibt es ein wunderbares Rezept für einen 30. Geburtstag (oder die Feier des fulminanten Abschlusses des 30. Lebensjahres des Heiko J.). Der hatte nämlich zur Feier des Tages an den Jeschken mit „E“ zum Skifahren eingeladen und hatte vollmundig versprochen, dass keiner hungern oder vom Durst geplagt sein würde.

 

So sollte es sein.  Begonnen hat alles am Vorabend des 3.1.2014 in der heimischen Küche. Dort wurde in Vorbereitung für den großen Skiausflug und die unbekannte zu erwartende Personenzahl gebacken und zusammengepackt, was das Zeug oder eben der Rucksack hielt. Wie 2 Packesel beladen fuhren wir dann am morgen des 3.1. mit Jens zum HBF DD. Nach und nach trudelte dann der männliche Teil der Familie Schumacher, Bärbel & Cäsar, Gunter, Gerry sowie der Vater des Jubilars (H1) ein und die Fahrt mit dem futuristisch benamsten Zug „Trilex“ ging los. Die 2 Stunden bis nach Liberec sollten natürlich nicht ohne an das leibliche Wohl gedacht zu haben vergehen. Nachdem die Fahrkarten-Formalitäten erledigt waren (~8€ p.P. bei einem Gruppen-Tagesticket), wurde reichlich Sekt und Kuchen verputzt, gratuliert, geschwatzt, noch mehr Kuchen gegessen, die erste Thermoskanne Glühwein sowie die Saftpackung geleert und noch mehr Kuchen gegessen. Allgemeines Völlegefühl machte sich breit, was durch noch mehr Kuchen gestillt wurde. Die vorbeifliegende Landschaft sah eher nach T-Shirt-Wanderung oder Sonnenliege als nach Schneevergnügen aus, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also wurde Hoffnungs-Kuchen gegessen. Am Ziel angekommen, pellten wir uns aus den Sitzen und trotteten mit Hab und Gut aus dem Bahnhof. Uns sollten nur noch ein paar Stationen Straßenbahnfahren vom Schneeparadies des Jeschken trennen. Noch schnell für 11 Personen Einzelfahrkarten am Automaten ziehen….aber nein! Die Bahn kommt! Ach Sch.. drauf, fahren halt 2 ohne Schein. Ja, der geneigte Leser wird den Schluss erahnen: Vor der letzten Station wurden wir kontrolliert - einer wurde leider erwischt und musste 20,- zahlen. Trostpflaster: Kuchen

Am Jeschken selbst war doch etwas mehr Schnee vorhanden, vornehmlich durch Schneekanonen in kunstvollen Formen an Bäume und Sträucher gepappt. Auf der Piste überdeckte der Kunstschnee die Buckelpiste mit hohem Eisanteil. Der Weg zur Piste war eine perfekte Eislaufbahn und so war mit dem Ganzen Skigerümpel  und Gepäck volle Konzentration gefordert. Der kuchengefüllte Magen verlagerte den Schwerpunkt jedoch perfekt und Glühwein & Sekt gaben uns Mut. An der Talstation erwarteten uns schon Zimmi und seine angebliche Schwägerin, später sollten noch Harry & Helena, Bruno & der kleene Gregor hinzukommen. Es wurde Kuchen gegessen. Und Kuchen in den Jackentaschen verstaut. Und Rucksäcke sowie die äußerst wichtige Kuchenbox mit neu erworbenen Metallnetzen gesichert.

Hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen und der Weizen machte sich auf, den Jeschken zu Fuß zu erklimmen. Die anderen entschieden sich für einen scheinbar nicht durchdringbaren Teufelskreis aus typisch deutschem Anstellen in der Schlange, Liftfahren, Abfahren, Anstellen, Hochfahren, Runterfahren…. Aber sie hatten wohl ihren Spaß :)

Da wir zumindest nichts für diesen, sondern für unseren eigenen Kreislauf tun wollten, machten wir (Karl, H1 & Anja) uns schnurstracks in Anstiege, bei denen man schon vom Hinschauen wieder hinunter rutscht. Während Karl und ich uns in den künstlichen Treppen der Pistenbullys hinaufarbeiteten oder so manches Mal wie auf Eiern tapsig den eisigen Weg kreuzten, um durch die Sicherheit & Halt bietende Erika empor zu steigen, schlappte H1 einfach so hoch. Teufelskerl! Wie macht der das? Des Rätsels Lösung blieb dem Auge des Betrachters zunächst verborgen - er hatte im Gegenteil zu uns Langläufer unter den Füßen und probierte gerade seine neuen Steigfelle aus. Die haben den Bergtest mit Bravour bestanden, würde ich sagen  :)   Am Seilbahnende gabs eine kurze Quatsch- und Bierpause, hatten wir doch die anderen Skiverrückten erspäht. Nach kurzer Skihosenausgabe an den vergesslichen Leo gings dann weiter höher. Am Jeschken angekommen, sahen wir genau – nichts. Außer Nebel. Und Eis. Es zog wie Hechtsuppe, daher verzogen wir uns in die Kneipe und frönten der, äh dem, kühlen Blonden und einer ordinären  scharfen tschechischen Wurst. Nach unspektakulärem Abstieg quer über die Piste (unspektakulär für uns, für die uns ausweichenden Skifahrer & Snowboarder wohl nicht ;) ) und weiter über – Überraschung – vereiste Wege rettete H1 dann noch einen am Schlepplift hängen gebliebenen Jungen. An der Talstation angekommen, wurde schon wieder fleißig Kuchen gegessen und Glühwein getrunken, damit wir (den Schwerpunkt und Mut beachtend) gesund und munter in die Kneipe schlittern konnten. Dort gabs dann keinen Kuchen sondern Pivo, Pizza, Pivo, Nudeln, Pivo und Pivo. 

Für die Straßenbahnrückfahrt haben wir dann alle dank Cäsars Tschechischkünsten brav beim Schaffner bezahlt und gelangten pünktlich zum Zug gen Heimat. Im Zug gabs dann aber wieder Kuchen. Und Pivo und Schnäpschen und herzhafte Leckereien. Und wir haben Elisabeths Kuchenpaket geöffnet – liebevoll verpackt inklusive 30 Servietten und sogar 3 Kerzen für den Kuchen. Das war dann doch zuviel Kuchen – obwohl….eins geht noch…  :) Die anderen mitfahrenden Gäste wurden dann von Heiko auch noch mit Kuchen beglückt und es wurde weiter gegessen, getrunken und gelacht. Wir mussten heute quasi Sport machen, um die Völlerei zu vertuschen….

Ab wie vielen Stück Kuchen bekommt man eigentlich einen Zuckerschock? Und wo ist überhaupt der ganze Kuchen geblieben?

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Kommentare

04.01.2015

Jens

Ich war auch mit, es war eine super Tour! Die Piste war nicht so toll, wegen Schneemangel war nur eine offen, aber für´s erste Mal wieder auf Abfahrtsski war es schön. Unglaublich was Heiko so alles aus seinem Rucksack gezaubert hat.
Und die Anja bäckt ganz hervorragenden Kuchen!
- damit er nicht Erklärungsnöte kommt: Zimmis Begleitung war die Schwägerin!

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