Bergheil,

Paddelboottour in den Unterspreewald

Gerry Sebb (gerry) on 05.09.2014

, zuletzt modifiziert von Administrator am 18.09.2014 um 12:14

Von Wasserburg fuhren wir erst auf der „ Wasserburger Spree „ , dann die „ Pfahlspree „ zum“ Puhlstrom „. . Nach kraftanstrengender Stromauffahrt war nach ca. 10 km der ersehnte Gasthof erreicht.  Ohne zu kentern sind alle wieder in Groß Wasserburg eingetroffen.  

Führer der Tour : Heinz Jäschke

Teilnehmer : Heiko Jäschke & Anja Kotsch , Jens Mürbe , Frank Neuwirth & Erdmute Drechsel & Matti , Michi Kinne und Frau , Elisabeth & Leo & Colette, Kirstin Kittner & Bruder &

Freund & Hannah , Wolfgang Behner

Wetter : Nach einer kleinen Schlechtwetterperiode war das Wetter am Freitag d.5.9. und Samstag d .6.9. 14 , warm und sonnig. Da Andere und ich am Samstagabend nach Hause gefahren sind, kann ich das Wetter, vom Sonntag, dem Wandertag, nicht beurteilen.

Tourenbeschreibung :

Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde händeringend nach Tourenführern gesucht. Da meldete sich Heinz und fragte, ob Interesse besteht, mal im Unterspreewald mit dem Paddelboot zu fahren. Man war nicht abgeneigt.Nach Rücksprache mit Heinz wurde das erste Wochenende, im September, festgelegt. Das war eine glückliche Fügung, denn das nächste Wochenende war total verregnet.
Der eigentliche Tag, zum Paddeln, war Samstag der 6.9. Um die Sache am Samstag entspannter anzugehen, empfahl Heinz, die Anreise schon am Freitag durchzuführen und abends könnte man ja noch gesellig beisammen sitzen.
Der Freitag war seit langem wieder ein schöner sonniger Tag und so fuhr ich schon nachmittags in den Unterspreewald, nach Groß Wasserburg. Um dorthin zu kommen fährt man von Dresden die
A 13 Richtung Berlin. Wenn man etwas kürzer fahren will, verläßt man in Freiwalde die Autobahn und fährt über Freiwalde, Schönwalde, Krausnick nach Groß Wasserburg oder man fährt in
Staakow ab und kommt über Krausnick nach Groß Wasserburg. Groß Wasserburg ist ein Dorf mit zwei Straßen , einer Kneipe, die allerdings sehr urig ist und ohne Ladengeschäft. In der Orts- chronik liest man : „ Waren es 1554 sorbische Häusler die auf dem Vorwerk Wasserburg der Herren von Langenn ansässig waren, so siedelten sich in den späteren Jahrhunderten Kolonisten aus der Pfalz, Hessen und Sachsen an. Nach dem 2. Weltkrieg frischten dann viele Flüchtlinge die Gene unserer Vorfahren auf und bauten sich ein neues Zuhause im Ort. „
In der Information ,vom Heinz, stand : „ nach Einfahrt in den Ort kommt erst die Gaststätte, dann Brücke und Schleuse und dann gleich rechts der Wasserwanderrastplatz .“ Genauso bin ich gefahren und landete auf dem Campingplatz für Wohnmobile. Ein älterer Mann, mit Fahrrad, sagte mir, daß ich mein Auto hier nicht hinstellen darf, sondern auf dem anderen Campingplatz, der genau gegenüber liegt. Es war der Bürgermeister.Er zeigte mir noch die neuen Sanitärräume, die es nur auf diesem Platz gab. Obwohl Heinz bei ihm bestellt hatte, kannte er den Namen, Jäschke, nicht. Der Bürgermeister fuhr mit dem Fahrrad ständig die zwei Campingplätze ab, daß ja alles seine Ordnung hat. Bis die Anderen eintrafen machte ich noch einen Rundgang und sah auch viele Pilze.
Am Abend trafen dann auch weitere Bergfreunde ein. Der Bürgermeister bestimmte , wo die Zelte aufzubauen sind. Und wie Heinz schon sagte, wurde es im Garten der Gaststätte, ein schöner , geselliger Abend, zumal es bis nach 22°° angenehm warm war. Die Gaststätte bot uns für Samstag ein Frühstück an, aber erst ab 9°°. Als wir 9°° noch nicht in der Schänke waren, kam der Wirt mit dem Fahrrad auf den Campingplatz und fragte , wo wir bleiben ; er wäre extra zeitig aufgestanden. Wir frühstückten im Garten, in der Sonne , aber es wurde auch immer später. Die Boote, die wir von der Gaststätte mieteten, waren schnell im Wasser, aber die mitgebrachten Boote , standen noch auf dem Campingplatz. Es dauerte dann fast wieder 1 Std. bis das letzte Boot im Wasser war . Startzeit

somit 11°°. Ich fuhr als Letzter von der Schänke weg, da hörte ich es Rufen und Pfeifen. Das war der Bürgermeister. Er wollte von mir die 3 Euro , für den Parkplatz, kassieren. Ich sagte, ich komme wieder. Der Unterspreewald ist etwas anders , als der Oberspreewald mit den Orten Lehde, Leipe und Burg. Im Unterspreewald sind die Wasserarme breiter und die Strömung etwas stärker. Man fährt nur durch Hochwald. Der Oberspreewald ist abwechslungsreicher, da man an vielen verschiedenartigen Siedlungshäuser vorbei fährt. Die sogenannten „ Gurkenkähne mit Anschiebern“gibt es in beiden Gebieten, nur kommt man im Unterspreewald besser daran vorbei. Wir waren mit verschiedenartigen Booten unterwegs. Es war ein Faltboot, 3 Sportboot-Einer vom Heinz und die ausgeliehenen Boote. Unser Ziel war das Spreewaldgasthaus Petkampsberg. Es liegt zwischen Lübben und Schlepzig, direkt an der Spree, am Gurkenradweg.
Von Wasserburg fuhren wir erst auf der „ Wasserburger Spree „ , dann die „ Pfahlspree „ zum“ Puhlstrom „. Mir ist aufgefallen, daß es in Kurven viele seichte Stellen gibt. Das hat den Vorteil, wenn man mal aussteigen will, kommt man leichter aus dem Boot ohne die Gefahr des Kenterns zu haben. Nach kraftanstrengender Stromauffahrt war nach ca. 10 km der ersehnte Gasthof erreicht. Es fand sich auch eine seichte Stelle , zum Aussetzen und ein Platz, wo die 9 Boote gelagert wurden. Im Gasthaus fanden wir alle Platz und saßen schön in der Sonne. Zum Einsetzen der Boote wurde eine neue Taktik angewendet. Um ein Kentern zu vermeiden, stiegen die Insassen auf dem Land schon ins Boot und wurden dann, vom Rest der Mannschaft, ins Wasser geschoben unter großem hallo. Ich dachte, auf der Rückfahrt könnte man etwas gemütlicher fahren, aber es wurde wieder straff gepaddelt. Es war die gleiche Strecke, sah aber anders aus, durch den anderen Blickwinkel. Ohne zu kentern sind alle wieder in Groß Wasserburg eingetroffen. Auch das Aussetzen hat wieder geklappt.Kaum hatten wir festen Boden unter den Füßen, erschien Heinz mit der Führerrunde in Form von hellen und dunklen Schnäpsen. Zusammen saßen wir wieder zum Abendbrot in der urigen Schänke, im Garten , Kurz nach 19°° fuhr ich nach Hause.

Kosten : der Einer kostete 18 Euro, der Zweier 20 Euro, der Dreier 25 Euro. Parkplatz f. Auto
3 Euro, Zelt 3 Euro, ich habe im Auto geschlafen, war gebührenfrei , kräftiges Frühstück mit Kaffee oder Tee 7 Euro, Speisen preiswert, Bierpreis vergessen

Es war eine schöne Sache, die man weiter machen sollte, zumal es in unserem Klub schon immer Paddler gab.

Wolfgang Behner 

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