Bergheil,

Pfingsten in Bürgstein

Administrator (admin) on 07.06.2014

Zelten in Bürgstein

36 Grad und es wir noch heißer…
Stell dir vor es ist Pfingsten und die Berglust macht keinen Ausflug. Da das ja nun wirklich nicht geht, stand beizeiten das Ziel Bürgstein (Sloup v Čechách) fest.

Der Clubchef orderte genügend Stellplätze für Zelte und Autos und so trudelten ab Freitagabend die Clubfreunde und Gäste ein. Sonne, Strand und See, nicht zu vergessen umfangreiche – wenn auch zeitig schließende – Getränkestände sowie von Bäumen beschattete Stellflächen ließen auf ein schönes langes Wochenende hoffen. Die Harten starteten schon Samstag früh an den Fels in Richtung Freiheitsstatue, während der Rest noch so nach und nach ankam, Zelt aufbaute, einen oder zwei Begrüßungsgetränke nahm und dann zusammengerottet auch in Richtung Fels aufbrach. So ein zwei Wege sollten es dann doch noch sein. Einen Unglücksraben hatten wir auch dabei. Einmal Umknicken mit Freiflug bitte, daraus resultierte ein fetter Knöchel mit entsprechenden Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit. Während sich Einige an leichte Wege machten, stand unser Karl mal wieder tiefenentspannt nach einem schwereren Weg oben und sicherte seine Seilschaft. Man kann immer nur wieder den Hut ziehen. Auch unser Papa Gregor konnte mal wieder probieren ob er noch klettern kann, während Mama und unser aller Zuckerstück Klara unten warteten. Die Kinder und Frauen hatten bei einer Wanderung zur Felsenburg und über Aussichten ins Land sowie bei Spiel und Spaß am Strand auch eine kurzweilige Zeit. Nach einem gemütlichen Kletter- und Wandernachmittag versammelten sich einige um den Grill, einige am Getränkestand und so vergingen die Stunden. Selbst Pläne für den nächsten Tag wurden schon gemacht. Nanu? Es heißt doch immer wer abends plant, plant zweimal. 
Für den Sonntag hatten wir mit Humpelbein einen prima Haus- und Hofwächter, den wir mit Arnika und Stützverband und einer Menge Mitleid versorgten. So konnten alle nach dem Frühstück – Gregor und Gerry hatten gefühlte 200 Hörnchen besorgt - ausströmen. Es bildeten sich Grüppchen. Einige zogen in den Betgraben, einige in die Schwoikaer Schweiz. Umfangreich mit Karten und Kletterführern ausgestattet konnte der Tag nur gut werden. Die Sonne prasselte herab so dass jeder über ein Lüftchen im Wald froh war. Heldentaten wurde keine vollbracht, aber unserm Hobby konnte ausreichend nachgegangen werden. Auch heute waren einige Gruppen zu Fuß ums Wasser und in Richtung Felsenburg unterwegs. Aber auch Kinder konnten überredet werden, mit an den Fels zu kommen. Sicher nur dem Versprechen geschuldet, danach ins Wasser zu dürfen. So hatten sich alle am Abend was zu erzählen. Auf dem Weg zur nahen Kneipe bei der Feuerwehr, trafen wir noch auf en dazugekommenen Mikel, der heute noch zum Held des Abends werden sollte. Auch Clubanwärter Uwe Zimmermann war zum Erstaunen aller im Camp eingetroffen und verbrachte mit Familie einen Tag am See und ein paar Abendstunden mit uns. Kurz bevor die Theke schloss wurde auf Chefkosten noch eine Runde Bier geordert. In lustiger Runde saß man fachsimpelnd zusammen. Doch irgendwann ist auch das Bier alle. Da kam Mikels Sternstunde. Mit Dackelblick, ner Menge Charme und irgendeiner Geheimzutat gelang es ihm doch tatsächlich noch eine große Runde Bier käuflich zu erwerben. Uns wird für immer ein Rätsel bleiben wie er das gemacht hat, unser Dank wird ihm genauso lange hinterher schleichen. Der Abend endete erst nach Mitternacht. Der nächste Morgen war eine Mischung aus gemütlichem Frühstück und beginnenden Aufräumarbeiten. Emsig wurden Zelte abgebaut, Räder auf Autos verstaut, Sachen weggeräumt, nur die Klettersachen blieben Reichweite. Keiner wollte so recht gehen und so plante man noch eine Kletterwege. Es reicht ja wenn man Nachmittag nach Hause fährt. Und so konnte man auch noch einen Abschiedstrunk nehmen. Ein Teil fuhr oder wanderte nach Rodowitz (Radvanec) und eroberte dort noch zwei drei Gipfel. Die Gruppe teilte sich. Ein Teil ging an schwerere und ein anderer an leichtere Türme. Dort stieg sogar Frieder – auch bekannt als einer von den drei Gleichen – einen Weg vor, was ihm ne Menge Lob vom stolzen Papa einbrachte. Auch unser Humpelbein ließ es sich nicht nehmen, doch mal Höhenluft zu schnuppern. So hatten doch alle ein feines Wochenende verbracht und ein wenig wehmütig -weil die Zeit so schnell um war-  verliefen sich die Wege in Richtung Heimat. Einige haben im Hinterkopf, hier im Herbst noch einmal aufzuschlagen um die unbezwungenen Gipfel noch zu stürmen.
Es bleibt nur Danke zu sagen, für die Organisation. Auf ein Neues im nächsten Jahr.

Winnie

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