Bergheil,

Spreewaldtour die 2te

Heiko Jäschke (heiko) on 07.09.2014

Die Berglust im „Unteren Spreewald“ bei bestem Wetter

Teilnehmer:    Kinder 3, Gäste 7, Berglust 8

Tourenführer: Heinz Jäschke

Teilnehmer:    Kinder 3, Gäste 7, Berglust 8

Tourenführer: Heinz Jäschke

 

Beginn war am Freitagnachmittag mit Sammelstelle in Groß Wasserburg an der Groß Wasserburger Spree-Schleuse auf den danebenliegenden Wasserwanderrastplatz. Als erster Platzhalter hatte sich Wolfgang Behner an die Übernachtungsstelle postiert und diese mit den Bürger(platz)meister verteidigt. Wolfgang schlief im Auto, wie einige Andere. Das Wetter zeigte sich angenehm warm und die Mücken beherrschbar. Die Lagerstätte war unter Bäumen auf einer Wiese mit einer kleinen Holzschutz-Hütte. Es war genügend Platz für alle Teilnehmer, Boote, Auto, Zelte und Kinder.

Ich hatte 2 dreier und 4 zweier Paddelboote für den Paddeltag am Sonnabend für unsere Meute bei dem Kneiper bestellt. Die Boote wurden extra angekarrt und kosten pro Tag zwischen 20 und 25€. Übernachtung pro Person & Nacht 3€.

Der Freitagabend wurde im Gartenlokal abgeschlossen. Drei zusätzlich angestellte Tische boten den Nachzüglern eine ordentliche Berglusttafel. Es waren fast alle da, die Interesse bekundet hatten. Frank, Erdi & Matti, Michi & Simone hatten sich für Sonnabend früh angemeldet. Der Vorstand Gerry hatte sich kurzfristig vom Wassersport abgemeldet, weil er im häuslichen der Wassersuche frönen musste. 23 Uhr war die letzte Zeche bezahlt und die Kinder mit Ihren Schlafbewachern schliefen schon eher. 

Sonnabend früh,  alles war schön und auch munter. 9 Uhr gab es Frühstück im Frühstücksgarten. 10:30 Uhr war Start geplant und ab in Richtung Süden, gegen die Strömung. Die bereitgestellten Boote waren aufgeteilt und besetzt. 4 Einer-Paddelboote und 3 Zweier waren unterwegs. Ein Faltboot war auch dabei, wozu sich Matti, der Sohn von der Mutter Erdi zum bepaddeln gemeldet hatte. Ein Dreier-Paddelboot war mit 2 Kindern (Leo & Cholette) und zwei Erwachsenen (Elisabeth + Wechselpartner/in) besetzt. Leo saß in der Mitte und war sehr wehleidig, weil er von vorn und hinten mit Wasser bespritzt wurde. Er forderte mehre trockne Hemden ein, um seine Platzwahl zu ertragen.

Entsprechend dem akademischen Viertel, die 15 Minuten, gingen die Sportfreunde entweder eher oder später in die Boote. Die Spree strömt dort mit 1-1,5 km/h, ist sehr kurvenreich und mit Laubwald überdeckt. 10km ging es Stromauf in Richtung Lübben. „Bergauf“ wurde der Kinder-Paddel-Dreier mit unterschiedlichen Elisabeth-Anja-Heiko Antriebspersonen besetzt. Der Wendepunkt war die Ausflugs- Spreewald-Gaststätte Petkamsberg an der Haupt-Spree. Diese war gut besucht von allen möglichen Radfahrern, Schiebe-Kahnbenutzern und  Paddlichen. Auch Außenbord-Motoren waren nicht unüblich.

15 Uhr saßen wir bei Tisch mit unseren Wünschen. Nur Michi mit Simone hatten sich der Gegenströmung mit dem Gummiboot ergeben müssen und nutzte die vorherige Chance in Schlepzig zu Tisch zu kommen.

Die Kinder gingen baden am warmen Sandufer, während die anderen durch das Bierglas schauend das Treiben absegneten. Damit war fast jeder mit Spreewasser getränkt. Leo war sowieso nass und das Klagelied leiser. Zur Rücktour übernahm Jens das Geschiebe im Dreier. Mit Kraft und den echt Spiel „Schiffe versenken“ konnte er die Kinder für sich und das paddeln begeistern. Die eine Schleuse unterwegs schafften wir prall mit Booten zu füllen. Dort kam die Berglust sich mal richtig nahe. Zwischen 17 und 18 Uhr waren alle wieder da, so wie jeder konnte und wollte. Die Boote wurden ordentlich abgelegt und bezahlt. Die Führer-Schnapsrunde (Spreewälder Kräuter) gab es am Tagesziel im Bereich der Spreeausstiegskante.

Die Bier-Garten-Tisch-Bestuhlung nahm uns zum abendlichen geselligen Beisammen wieder auf. Die typischen Landhausgerichte mit Radeberger Bier bei warmem Spätsommerwetter führten zum genüsslichen Ausklang der jahrelang gemiedenen Paddeltour. Wolfgang wusste zu erzählen, das jährliche Paddeltouren schon mal Bestandteil der Berglustunternehmungen war. Zum abendlichen Tischgesang hat es nicht gereicht. Es fehlten die Sänger, weil diese am Sonntag früh in Hohnstein zum Bergfinken-Singen verabredet waren.

Die Zugabe, der Sonntag, wurde mit der Bergwanderung zum Wela-Berg erreicht. Mit 144m die höchste Erhebung in den Krausnicker Bergen. Mit der Aussicht auf eine Aussicht vom 23m Holz-Aussichtsturm war der Teilnehmerrest (7) vom Ort Köthen gestartet. Durch den mit Pilzen angereichten Kiefernwald ging es beständig bergan. Vom Aussichtturm, die tolle Aussicht auf die waldreichen Krausnicker- Berge, -Seen und auf das 2006 gescheiterten Luftschiffprojekt Cargolifter. Der direkte Blick auf die Riesenhalle, auf dem ehemaligen Russenflugplatz, brachte einen auf den Gedanken, das dies die Übungsstelle zum Geldverbrennen war (mit brandenburgischer Sicherheit), was bei dem neuen Berliner Flughafen noch besser weiter geführt wird. Der steile Abstieg führte an Waldseen vorbei zum Ausgangspunkt Gaststätte „Köthener See“, die uns dann auch bewirtete. Leiblich befüllt und mit Körben von Pilzen wurde dem Abschluss der Klubtour durch Heimreise zugestimmt.

 

Heinz Jäschke

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