Bergheil,

Friedensfahrt in Böhmische

Heiko Jäschke (heiko) on 27.06.2019

, zuletzt modifiziert von Administrator am 14.07.2019 um 21:52
Radtour

Der Wettergott muss gewusst haben das eine Klubradtour bevor steht, denn pünktlich zum Tourenbeginn hat der Himmel seine Schleusen geöffnet. Allen Zweiflern war nun wohl klar, der Fels wird nicht mehr ganz so staubtrocken sein wie gehofft. So kam es, dass sich eine beachtliche Anzahl an Bergfreunden und Bergfreundinnen der Berglust in Schandau auf dem Parkplatz ein Stelldichein gaben.

Friedensfahrt in Böhmische

Der Wettergott muss gewusst haben das eine Klubradtour bevor steht, denn pünktlich zum Tourenbeginn hat der Himmel seine Schleusen geöffnet. Allen Zweiflern war nun wohl klar, der Fels wird nicht mehr ganz so staubtrocken sein wie gehofft. So kam es, dass sich eine beachtliche Anzahl an Bergfreunden und Bergfreundinnen der Berglust in Schandau auf dem Parkplatz ein Stelldichein gaben. Ziel der Ausfahrt sollte das beschauliche Krasna Lipa sein. 

Als es endlich aufgehört hatte langsam zu regnen, starteten wir unseren Tross entlang des Elberadweges in Richtung Schmilka. Dort angekommen, gesellten sich noch 5 weitere tapfere Radler in unsere eingeweichte Truppe. Erster edler Tourenschnaps (Vodka von den Seychellen) zum Aufwärmen und innerlichem Desinfizieren wurde gereicht. Flott ging es dann weiter auf die Böhmische Seite. Hrensko wurde weitestgehend liegen gelassen, lediglich vereinzelt wurde Geld am Automaten gekauft. Für eine verfrühte Kneipeneinkehr hatte noch keiner ein Bedürfnis, da sich alle auf den ersten Anstieg bis Mezni Louka freuten. Nach einer kurzen Aufwärm- und Kennenlernphase mit den böhmischen Bergetappen, wurde das Hauptfeld von unserer Ausreißergruppe um Jens und Gunter freudig am Hotel Mezni Louka empfangen. Schnell wurde sich geeinigt das Kneipenpersonal mit Kronen zu bedrohen um Bier, Speisen und andere Köstlichkeiten zu erpressen.

 

Nachdem ein Kaltgetränk und eine Mahlzeit eingenommen wurde, mahnte ich zum Aufbruch. Allerdings wurde die Weiterfahrt durch den wiedereinsetzenden Starkregen um eine Bierlänge erweitert. Welch Glück für die durstigen Kehlen. Tatsächlich besserte sich das Wetter nach dem zweiten Bier und so konnten wir die Weiterfahrt über die grünen Hügel der Böhmischen Schweiz fortsetzen. Wir fuhren über Vysoka Lipa nach Jetrichovice und quälten uns den elend langen Berg nach Rynartice hinauf.
Gemächlich ging es nun hinab nach Dolni Chribska wo kurze Verwirrung über die richtige Kneipenwahl bestand. Gunter war dank seiner E-Unterstützung schon wieder verschwunden, hat dann aber doch noch den Weg in die Gastwirtschaft gefunden. Besonders zu erwähnen ist hier die „sehr gut“ gelaunte Kellnerin welche in Anbetracht unserer einrückenden Meute das Gesicht zur Faust ballte. Auch beim Bezahlen kam bei ihr keine echte Freude auf. Tja, wer hat der kann oder so.
Durch die kurze Stärkung konnte der letzte Berg in Richtung Krasna Lipa genommen werden. Ich muss zugeben, dass ich diesen Anstieg sehr unterschätz habe. Schier endlos ging es empor. Die Beine wurden schwerer, die Luft in der Lunge weniger. Interessant welche Gesichter die Bergfreunde bei solcher Anstrengung auf dem Drahtesel doch ziehen und auf welch unterschiedliche Art und Weise so ein Berg genommen wird. H1 hatte dennoch Kraft genug sich diesen Berg hoch zu schimpfen. Zitat H1: „So eine Sch…e, ich will in Würde Alt werden. Andere in meinem Alter basteln Kastanienmännchen im Altersheim und ich muss mich hier so quälen!“ 
Doch auch der Steilste Berg hört irgendwann einmal auf und auf der anderen Seite geht es bekanntlich wieder hinunter. So rollten wir alle Wohlbehalten ins Zentrum des Böhmischen Nationalparks in Krasna Lipa ein.
Nach einem Zielfoto verabschiedeten wir Felix und seine Mädels. Die hatten noch nicht genug und wollten noch bis Zittau weiter.  Der Rest bezog die Zimmer im Hostel Lipa, welches ich an dieser Stelle ausdrücklich empfehlen möchte. Die Unterkunft ist sehr gut und das gebotene Frühstück wirklich hervorragend. Als Krönung gab es für uns sogar einen Sekt- und Schnapsempfang im Foyer des Hotels. Das nenne ich mal Völkerverständigung. 
Da in Böhmen ja bekanntlich gute Biere gebraut werden, sind wir anschließend in die ortsansässige Brauerei Falkenstein eingerückt. Hier wurde sich durch sämtliche Biersorten getrunken, durch die Speisekarte gegessen und anschließend die Welt verbessert. Spät am Abend ist sogar noch Freddy zu uns gestoßen, der die Fahne bei den CD Aufnahmen der Bergfinken Dresden hochgehalten hat.
Der nächste morgen startete verhältnismäßig Katerfrei. Am außergewöhnlich gutem Frühstücksbuffet wurde sich gelabt und der Geist mit koffeinhaltigen Heißgetränken gedopt. Bald drängten, zu meinem Unmut, die Sportbegeisterten Bergfreunde zur Rückfahrt. Ich bin ein bekennender Langfrühstücker und bevorzuge Stressless am Morgen. Es nützte nix, Cappuccino hinter stürzen, rein in die Radklamotten und Pünktlich kurz nach 10:00 Uhr ging es wieder los. 
Ein Glück haben wir am Vortag so viele Höhenmeter gemacht, jetzt konnten wir entspannt durch das Khaatal in Richtung Hinterhermsdorf rollen. Der eine fürchterliche Berg in Hinterhermsdorf beanspruchte nochmal die Waden, aber die rettende Buschmühle frohlockte in greifbarer Nähe. 
Fünf Minuten vor Kneipenöffnung trudelten wir an der Buschmühle ein. Nach einer Stärkung fuhren wir durch das Kirnitzschtal zurück nach Bad Schandau, wo jeder den Heimweg individuell antrat. Eine kleine Gruppe um Harry, Helena, Andreas, Silvia, Anja und Zimmi fuhr noch weiter in Richtung Dresden. Ein letzter Halt in Wehlen am Imbiss an der Schranke wurde eingelegt. Danach haben Anja und ich auch die Segel gestrichen. Der Rest wollte es sich aber nicht nehmen lassen bis Dresden zu fahren.



Kurzum war es eine schöne und sehr gelungene Friedensfahrt in die Böhmische Schweiz. Danke an alle Teilnehmer, die da waren: Karl und Elisabeth, kleiner Gregor und Denise, Andreas und Silvia, Harry und Helena, Zimmi, Gerry, Frank, großer Gregor, Gunter und Claudia, Freddy, H1, Jens, Felix und Christine + Schwester, Ingo und Iris, Anja und Toni (ich)
 

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